Titelbild: An der Fürther Straße, von Bruck nach Eltersdorf, befinden sich diese 5 „Keltensteine“. Die Bezeichnung „Keltensteine“ geht auf den Brucker Fuhrmann Cunz Keltsch

zurück, der sich zwischen 1501 und 1505 mit Unterstützung des Markgraftums Brandenburg-Bayreuth eine Fehde mit der Reichsstadt Nürnberg geleistet hatte.

Gegenüber dem früheren Standort der Steinkreuze stand das sogenannte Keltschenschloss, dem im 19. Jahrhundert vom Volksmundzugeschriebenen und vermeintlichen

Sitz des sagenumwobenen Fuhrmannes. Aus dieser Zeit stammt vermutlich auch die Sage, dass bei den Steinen fünf Knechte des Cunz Keltsch begraben liegen, welche im Kampf

mit Nürnberger Söldnern gefallen sein sollen. Tatsächlich aber handelt es sich bei den „Kelt-schensteinen“ um Sühnekreuze, über deren ursprüngliche Bedeutung nichts

überliefert ist. Die ursprünglichen 6 Steinkreuze, von denen später eines abhandenkam, standen einst 20 Meter nördlich, an der heutigen Fürther Straße.

Hans Kärcher

 

 

 

 

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